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Anwendung:
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Vorbeugende Behandlung altersbedingter
Gefäßerkrankungen (Artheriosklerose) |
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Appetitlosigkeit |
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Husten, Bronchitis |
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Insektenstiche, Blutergüsse (äußerlich) |
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Osteoporose |
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Legende |
Die Zwiebel enthält ähnlich
wie die anderen Allium-Arten Knoblauch
und Bärlauch schwefelhaltige
Verbindungen, die beim Zerkleinern der Zwiebel enzymatisch zersetzt
werden. Bei der Zwiebel entstehen u.a. Propanthial-S-Oxide, die
den „Tränenfaktor“ ausmachen.
Es werden ähnliche Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System,
wenn auch in schwächeren Ausmaß vermutet, wie sie
beim Knoblauch
beobachtet wurden ( s.
Knoblauch). So wurden antimikrobielle, Blutfettwerte senkende,
blutgerinnungshemmende und Blutzucker senkende
Eigenschaften beobachtet. In einigen epidemiologischen Untersuchungen
konnte gezeigt werden, dass sich eine zwiebelreiche Ernährung ähnlich
wie Knoblauch
das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, senkt.
Die Zwiebel besitzt jedoch ein größeres Spektrum an
Sekundärstoffen
als der Knoblauch,
die u.a. auch für die je nach Zubereitungsart
unterschiedliche Geschmacksrichtungen verantwortlich sind. Geröstete
Zwiebeln schmecken süßlich, getrocknetes Zwiebelpulver
knoblauchähnlich, gekochte Zwiebeln liegen geschmacklich
dazwischen. Vor allem gelbschalige Sorten sehr reich an dem Flavonoid Quercetin,
dem starke antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden.
Weiterhin enthalten Zwiebeln Kohlenhydrate.
Der Saft frischer Zwiebeln ist ein altes Hausmittel gegen Erkältungskrankheiten
und Husten. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich durch fermentierten
Zwiebelsaft eine allergisch bedingte Reaktionen der Atemwege
(Asthma) bessern lässt.
Inwieweit diese Beobachtung therapeutisch
nutzbar ist, steht noch offen. Ebenso wurde im Tierversuch eine
Wirkung
gegen Osteoporose gefunden, was aber ebenfalls noch weiterer
Abklärung
bedarf.
Frischer Zwiebelsaft soll, auf die Haut aufgetragen,
bei Insektenstichen helfen.
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