Anwendung:
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krampfartige Verdauungsbeschwerden |
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Appetitsteigerung |
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Diabetes Typ 2 |
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Legende |
Die Zimtrinde enthält ein als
Zimtöl bezeichnetes ätherisches Öl mit Zimtaldehyd
als wertbestimmenden Anteil sowie Eugenol, Phenolcarbonsäuren,
Gerb- und Schleimstoffe und insekticid wirkende Diterpene. Zimtöl
wirkt hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Pilzen, innerlich
eingenommen wirkt es appetitanregend und motilitätsfördernd,
d.h. es beschleunigt die Magen-Darm-Passage. Daher werden Zubereitungen
aus der Zimtrinde bei leichten, krampfartigen Verdauungsbeschwerden
mit Blähungen, bei Völlegefühl und zur Anregung
des Appetits verwendet. In Arzneizubereitungen wird Zimt weniger
als Wirkstoff, sondern meist zur Verbesserung des Geschmacks verwendet.
In einigen Untersuchungen konnte für Zimt ein blutzucker-
und cholesterolsenkender Effekt gefunden werden. Zum gegenwärtigen
Zeitpunkt kann eine Anwendung jedoch nicht empfohlen werden, da
die richtige Dosierung und die Sicherheit einer langdauernden Einnahme
noch unbekannt sind (s. Hinweis).
Gebräuchlich ist auch die Verwendung als Gewürz in der
Lebensmittel- und Getränkeindustrie, als Zusatz zu Kaugummis
sowie Zahnpasten, Mundwässern, Parfums und Seifen.
Im Gegensatz zum Ceylon-Zimt enthalten die Zimtrinden anderer Arten,
insbesondere jedoch der Kassia-Zimt beträchtliche Mengen Cumarin,
das Leberschäden hervorrufen kann. Da aus Kostengründen
für industriell hergestellte, zimthaltige Süßwaren
häufig der billigere Kassia-Zimt Verwendung findet, besteht
ein gesundheitliches Risiko insbesondere für Kleinkinder.
Auch die als Nahrungsergänzungsmittel erhältlichen Zimtpräparate
können stark mit Cumarin belastet sein (s. Hinweis).
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