Heilpflanzen-Lexikon
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Wolfstrapp
Pflanze: Lycopus europaeus L.
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
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Anwendung:
Wolfstrappkraut enthält Hydroxyzimtsäureabkömmlinge
( Phenolsäuren)
wie z. B. Ferulasäure, Rosmarinsäure,
ev. Lithospermsäure,
Flavonoide, Cumarine.
Ätherisches
Öl, Gerbstoffe, Zink und Mangan.
Zubereitungen
aus dem Wolfstrappkraut wirken hemmend auf die Bildung von Geschlechtshormonen,
Prolactin und Schilddrüsenhormonen und werden daher zur Behandlung
leichter Schilddrüsenüberfunktion, vegetativer Dystonie
mit Beteiligung der Schilddrüse (gekennzeichnet durch Unruhe,
schneller Puls, Schlafstörungen) und bei prämenstrueller
Mastodynie (zyklisch auftretendes schmerzhaftes Spannungsgefühl
in den Brüsten) empfohlen. Es wird vermutet, dass oxidative
Abbauprodukte aus den Hydroxyzimtsäuren oder Flavonoiden
möglicherweise für die Wirkung verantwortlich ist. Bisher
sind nur vorläufige oder ungenaue Untersuchungen durchgeführt
worden, so dass Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nicht sicher
beurteilt
werden können.
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