Die sekundären Speicherwurzeln enthalten Iridoidglykoside,
darunter als wertbestimmenden Anteil das Harpagosid. Diese Verbindungen
wirken entzündungshemmend und schwach schmerzlindernd und werden
als unterstützende Therapie bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates
(Osteoarthritis) eingesetzt.
Aufgrund des bitteren Geschmacks der Iridoide werden
Extrakte aus der Teufelskrallenwurzel auch bei Verdauungsbeschwerden
zur Förderung der Magensäure- und Gallenproduktion verwendet.