Anwendung:
Ein qualitativ hochwertiges Öl zeichnet sich durch einen hohen
Gehalt an Terpinen-4-ol und einem niedrigen Gehalt an Cineol aus.
Vor allem in Gegenwart von Luftsauerstoff, aber auch durch Einflüsse
von Licht und höheren Temperaturen altert das Öl recht
schnell, daher ist eine sorgfältige Aufbewahrung notwendig.
Man vermutet, dass unerwünschte Wirkungen wie z. B. Sensibilisierung
und Hautreizung vor allem auf Bestandteile des Öls zurückgehen,
die durch Alterung entstanden sind. Manche Öle können
zudem mit Pestiziden verunreinigt sein. Das reine Öl
ist von hellgelber Farbe und besitzt einen angenehmen Geruch
nach Terpen
und Muskat.
Teebaumöl besitzt eine abtötende Wirkung auf Bakterien,
Viren und Pilze und wird oft als "Wundermittel" zur
Behandlung von Akne, Haut- oder Nagelpilzerkrankungen, Fieberbläschen
(Herpes labialis), Zahnfleischerkrankungen sogar zur Behandlung
von Parasitenbefall wie z. B. Läuse oder Flöhe bei Mensch
und Tier empfohlen.
Teebaumöl besitzt in Deutschland jedoch
keine Zulassung als Arzneimittel, da die Nutzen-Risiko-Bewertung
nicht abgeschlossen ist. Daher ist von einer medizinischen Verwendung
des Öls abzuraten!
Kosmetische Produkte dürfen allerdings Teebaumöl enthalten.