Steinklee, Echter Pflanze: Melilotus officinalis (L.) Pall.
Familie: Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae)
Anwendung:
Das Steinkleekraut enthält Cumaringlykoside,
aus denen beim Trocknungsvorgang Cumarin freigesetzt wird, sowie Flavonoide
und Saponine. Diese Stoffe
sollen eine Veresserung der Blut- und Lymphströmung bewirken.
Innerlichals Tee wird Steinkleekraut bei Beschwerden der
chronisch-venösen Infuffizienz (z. B. Schmerzen, Schwellungen und
Schweregefühl in den Beinen) und zur unterstützenden Behandlung
von Thrombophlebitiden, postthrombotischem Syndrom, Lymphstauungen
und Hämorrhoiden genommen.
Äußerlich, z. B. in Form eines Breiumschlages, bei Prellungen,
Verstauchungen und oberflächlichen Blutergüssen.
Bei Langzeitanwendung wird die Kontrolle der Leberwerte empfohlen (s. Hinweise).