Die Pfingstrose enthält Gerbstoffe, die roten Blüten
Anthocyane, die Wurzel Monoterpene mit der Hauptkomponente
Paeoniflorin. Zubereitungen
aus der Pfingstrose wurden in der Volksmedizin bei vielen neurologischen
Erkrankungen wie Epilepsie, als Brechmittel bei Haut- und Schleimhauterkrankungen
und anderen Krankheitsbildern eingesetzt. Untersuchungen zur Wirksamkeit
existieren nicht, sodass eine Anwendung nicht empfohlen werden
kann.
Heutzutage dienen die Blütenblätter zur Schönung von
Teemischungen und zum Färben von Hustensäften. Arzneilich
werden Blüten und Wurzel nur noch in homöopathischen Präparaten
eingesetzt.