Anwendung:
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Neurodermitis (Atopisches Ekzem) |
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Diabetische Neuropathie |
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Prämenstruelles Syndrom (Brustschmerzen) |
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Legende |
Das Öl aus den Samen der Nachtkerze
ist reich an ungesättigten
Fettsäuren (Linolsäure
und Ölsäure),
wobei der Gehalt an der mehrfach ungesättigten Fettsäure
gamma-Linolensäure (GLA) bis zu 14 % ausmachen kann. GLA wird
enzymatisch im Körper aus der essentiellen Fettsäure
Linolsäure
gebildet und stellt u.a. eine Vorstufe bestimmter Prostaglandine
dar, die entzündungshemmend und immunmodulatorisch wirken.
Erkrankungen wie das Atopische Ekzem werden mit einem Mangel an
GLA in Verbindung
gebracht. Zudem wird die Zusammensetzung von Zellmembranen beeinflusst.
Die Symptome eines Atopischen Ekzems (Neurodermitis), wie Juckreiz,
Schuppung oder Rötung können durch die Einnahme von Nachtkerzenöl
gebessert werden. Da die Wirkung nur langsam einsetzt, sollte die
Anwendung über mehrere Wochen erfolgen. Zunächst sollte
die höhere genannte Dosierung eingenommen werden, nach einer Besserung kann die Therapie mit
der niedrigeren Dosis fortgeführt
werden.
Äußerlich werden Salben mit dem Nachtkerzenöl zur Behandlung
trockener Haut empfohlen.
Präparate aus dem Nachtkerzenöl werden auch als diätetisches
Nahrungsergänzungsmittel, oft auch in Verbindung mit Fischölen
verwendet und als unterstützende Therapie bei einer Vielzahl
von Erkrankungen empfohlen.
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