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Mönchspfeffer
Pflanze: Vitex agnus-castus L.
Familie: Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)
Anwendungen:

Mönchspfefferfrüchte enthalten die Iridoidglykoside Aucubin und Agnosid, fettlösliche Flavonoide, ätherisches Öl und fette Öle. Untersuchungen mit wässrigalkoholischen Extrakten zeigten eine dopaminerge Wirkung, die zu einer Senkung des Prolactinspiegels führen. Zudem scheinen sie ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Estrogen und Progesteron wiederherzustellen. Das prämenstruelle Syndrom, das sich u. a. in Brustspannung, gereizter Stimmungslage, Kopfschmerzen, vermehrter Wassereinlagerung äußert, wird auf eine, z. T. auch stressbedingte Erhöhung des Prolactinspiegels einige Tage vor Einsetzen der Monatsblutung zurückgeführt. Zubereitungen aus den Mönchspfefferfrüchten werden daher bei prämenstruellen Syndrom (PMS), schmerzhaftem Spannungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie) und Zyklusanomalien, wie z. B. zu häufige oder zu seltene Menstruation, verwendet. Da die Wirkung nur langsam einsetzt, ist meist eine Behandlung über längere Zeit erforderlich.
Beschreibung
Herkunft
Synonyme
Anwendung
Dosierung
Zubereitung
Wichtige Hinweise!
Stand: 19.10.2002
Der Mönchspfeffer - Vitex agnus-castus L.


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