Anwendung:
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Lippenbläschen
(Herpes simplex-Infektionen
der Haut) |
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Schlafstörungen |
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Unruhezustände |
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nervös bedingte Magen-Darmstörungen |
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Legende |
Verwendet werden die vor der Blüte
gesammelten und getrockneten Blätter. Die Droge enthält
neben den typischen Lamiaceen-Gerbstoffen und Phenolsäuren (Rosmarinsäure),
ein ätherisches Öl
u.a. mit den Terpenaldhyden Citral und Citronellal, die für
den zitronenartigen Geruch verantwortlich sind sowie glykosidisch
gebundene flüchtige Substanzen.
Die Melisse wirkt krampflösend, beruhigend und antiviral. Sie
wird daher alleine oder in Kombination mit anderen sedativ wirkenden
Pflanzenauszügen bei nervös bedingten Einschlaf- sowie
funktionellen Magen- und Darmstörungen eingesetzt. Da insbesondere
bei höherer Dosierung nicht
ausgeschlossen werden kann, dass durch die Einnahme die Reaktionsfähigkeit
beeinträchtigt
wird, sollte dies z.B. beim Führen von Kraftfahrzeugen berücksichtigt
werden ( s.
Hinweise).
In der Aromatherapie wird Melissenöl ebenfalls bei Unruhezuständen
und Schlaflosigkeit verwendet.
In Laborversuchen wurde eine Wirkung von Melissenextrakten auf die
Schilddrüse festgestellt, so dass ein Einfluss auf eine Therapie
mit Schilddrüsenhormonen nicht ausgeschlossen werden kann.
Äußerlich werden Zubereitungen aus Melissenblätter
in Form von Salben zur Behandlung von Herpesinfektionen der Haut
(„Fieberbläschen“) angewandt. Für den Therapieerfolg
ist allerdings eine rechtzeitige, d.h. sofort nach Auftreten der
ersten Symptome, Behandlung entscheidend. Prophylaktisch angewandt
kann u.U. sogar ein Rezidiv verhindert werden.
Als Gewürz werden wegen des hohen Gehaltes an ätherischen Ölen vor allem frische Blätter verwendet.
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