Die 40 cm bis 1,5 m hohe Staude kommt in Europa
wild vor, wird aber vor allem zur Ge-winnung des als Gewürz
beliebten Tafelmeerrettichs in den gemäßigten Breiten
angebaut. Die ausdauernde Pflanze bildet einen bis mehrere kantige,
gefurchte
Stängel, die sich im oberen Teil ästig verzweigen. Die
kleinen, wohlriechenden, weißen Blüten sitzen in aus
zahlreichen Trauben zusammengesetzten Blütenständen.
Die fleischige, scharf und reizend schmeckende Wurzel wird im Herbst
und Frühjahr
geerntet und getrocknet oder frisch als Gewürz oder zu medizinischen
Zwecken verwendet.
Aus Japan bekannt ist der sehr scharf schmeckende Wasabi
(Japanischer Meerrettich, A. Eutrema wasabi), dessen apfelgrüne
Rhizome ähnlich zum Würzen verwendet werden.