Der Löwenzahn enthält zahlreiche Bitterstoffe und eignet sich
daher zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und zur Förderung
des Gallenflusses bei Fettverdauungsstörungen. Das Kraut ist reich an Kalium, was
vermutlich zu der wassertreibenden und mild abführenden Wirkung beiträgt.
Verwendet wird die ganze Pflanze (Kraut und Wurzel) auch in der Volksmedizin zur
Durchführung sog. „Frühjahrskuren“ und zur Bereitung von „Blutreinigungstees“.
Die volksmedizinische Nutzung der frischen Blätter als „Diabetikergemüse“
entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.