Der Harzbalsam der Lärche enthält
Harzsäuren wie z.B. Laricinolsäure, ein unverseifbares Harz
(Larioresen), ein ätherisches
Öl mit dem Hauptbestandteil alpha-Pinen und Diterpene. Zubereitungen
aus Lärchenterpentin werden in der Volksheilkunde äußerlich
wegen des durchblutungsfördernden Effektes und der antiseptischen
Wirkung zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden, Furunkeln, Neuralgien
oder Katarrhen der Atemwege angewandt.
Die Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt.
In der Industrie wird Lärchenterpentin zur Herstellung von Lacken
und Klebstoffen für Glas und Porzellan verwendet.