Heilpflanzen-Lexikon
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Kreuzdorn
Pflanze: Rhamnus catharticus L.
Familie: Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae)
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Hinweise:
Nicht während Schwangerschaft
oder Stillzeit anwenden!
Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden!
Nicht anwenden bei entzündlichen
Darmerkrankungen, Darmverschluss oder Bauchschmerzen unbekannter
Ursache!
Nur anwenden,
wenn die Verstopfung auf andere Maßnahmen, z. B. Ernährungsumstellung,
Einnahme von Quellmitteln wie z. B. Leinsamen,
nicht anspricht!
Nicht in höheren Dosen
oder länger als eine Woche anwenden!
Eine Anwendung
in höherer Dosierung
oder über längere Zeit bewirkt eine Störung des Elektrolythaushalts
führt insbesondere zu Kaliumverlusten. Ein Kaliummangel führt
wiederum zur Obstipation, so dass eine Abhängigkeit entstehen
kann. Anthrachinone stehen außerdem im Verdacht, krebserzeugend
zu wirken.
Bei anhaltender Verstopfung oder
Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklaren Beschwerden im
Magen-Darm-Bereich ist eine Abklärung der Ursachen durch einen
Arzt erforderlich!
Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden
bei Einnahme anderer Arzneimittel , die
zu Kaliumverlusten führen können, wie z. B. Diuretika,
Cortisonpräparate, süßholzwurzelhaltigen
Arznei- oder Lebensmittel
( Lakritze)
oder von Arzneimitteln, bei denen ein Kaliumverlust schwere gesundheitliche
Folgen haben kann, wie z. B. die Einnahme von herzwirksamen
Glykosiden zur Behandlung einer Herzinsuffizienz oder von
Medikamenten zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
Nebenwirkungen:
In Einzelfällen kann die Einnahme
von Kreuzdornbeeren zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden führen.
In diesen Fällen sollte eine geringere Dosis
gewählt werden.
Bei einem Gebrauch über längere Zeit kann es zu Obstipation,
Nierenschädigung, Muskelschwäche und Störungen der
Herzfunktion kommen.
Vergiftung:
Ernste Vergiftungen
durch die Einnahme der Beeren sind selten. Jedoch können bereits
einige Beeren vor allem bei Kindern zu Übelkeit und Erbrechen
führen. Sicherheitshalber sollte man einen Arzt aufsuchen
bzw. sich beim Giftnotruf
informieren. |
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