Schleimstoffe und Saponine
bilden den wirkbestimmenden Anteil der Wollblumen. Ferner sind noch
Flavonoide, Iridoide,
Phenolcarbonsäuren und Invertzucker enthalten. Zubereitungen
aus Wollblumen werden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten,
Husten und Heiserkeit verwendet. Die Schleimstoffe wirken reizmildern
auf den Husten, den Saponinen wird ein auswurffördernder Effekt
nachgesagt. Im Laborversuch zeigte ein Extrakt eine Viren abtötende
Wirkung.
Volksmedizinisch werden Auszüge aus Wollblumen als Bäder
zur Behandlung von mit Juckreiz einhergehenden Hauterkrankungen
eingesetzt. Die Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt, so dass die
Verwendung nicht empfohlen werden kann.
Ferner werden Wollblumen als Schmuckdroge zum Schönen von
Teemischungen und zur Aromatisierung von Likören eingesetzt.