Den vor allem im Wurzelstock vorkommenden
Kava-Pyronen Kavain, Methysticin, Yangonin und anderen Inhaltstoffen
wird eine angstlösende, beruhigende, krampflösende und
schmerzstillende Wirkung zugeschrieben. Die Schlafqualität
soll gebessert werden. Der genaue Wirkmechanismus ist jedoch noch
unbekannt. Zubereitungen
aus dem Kavawurzelstock werden zur kurzfristigen Behandlung nervös-ängstlicher
Unruhezustände angewandt.
Nachdem mehrere
Berichte über Nebenwirkungen
an der Leber mit z. T. tödlichem Ausgang gemeldet wurden,
musste eine Neubewertung des Nutzens gegenüber der Risiken
vorgenommen werden.
Laut Bescheid des BfArM vom 14.06.02 werden die Droge selbst sowie
alle Zubereitungen und Arzneimittel, die einen Gehalt an Kava Kava
entsprechend der vierten Dezimalpotenz (bei homöopathische
Arzneimitteln als D4 gekennzeichnet) oder höher aufweisen,
als bedenklich eingestuft und vom Markt genommen (s.
Hinweise).