Heilpflanzen-Lexikon
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Kaffee
Pflanze: Coffea arabica L.
Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)
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Hinweise:
Während Schwangerschaft und
Stillzeit nur mit Vorsicht anwenden!
Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft wird Coffein nur
langsam abgebaut so dass es bei Mutter und Kind zu unerwünschten
Wirkungen kommen kann. Coffein gelangt durch Plazenta bzw. Muttermilch
zum Kind. Feten oder Neugeborene reagieren sehr empfindlich, da
sie die Substanz nur ungenügend abbauen können, so
kann z. B. bereits ein beschleunigter Herzschlag festgestellt
werden obwohl
die Mutter noch keine Effekte spürt.
Nicht über längere
Zeit oder in höherer Dosierung
anwenden!
Die regelmäßige Einnahme über längere Zeit
führt zu Gewöhnung und der Neigung, größere
Mengen konsumieren zu müssen. Ein plötzliches Absetzen
kann dann zu Entzugserscheinungen führen.
Besondere Vorsicht
ist geboten bei Personen mit Leber- oder Nierenkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck,
Magen- oder Darmgeschwüren oder Schilddrüsenüberfunktion!
Unerwünschte Wirkungen wie Schlaflosigkeit, innere Unruhe,
Kopfschmerzen, Zittern, Krämpfe, Blutdruckerhöhung, Herzrasen,
Magen-Darmbeschwerden, Sodbrennen sind Zeichen einer Überdosierung bzw.
Unverträglichkeit.
Wechselwirkungen:
Coffein wird teilweise Schmerzmitteln zugesetzt, da es zu der schmerzstillenden
Eigenschaft einiger Analgetika beitragen kann. Die hierbei zugeführte
Coffeinmenge sollte beim Konsum coffeinhaltiger Getränke berücksichtigt
werden.
Coffein wird in der Leber abgebaut, dadurch können die Wirkungen
anderer Arzneimittel verändert werden bzw. die Ausscheidungsgeschwindigkeit
des Coffeins beeinflusst werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder
Apotheker, wenn Sie Medikamente einnehmen.
Auf
eine ausreichende Zufuhr coffein- und alkoholfreier Flüssigkeiten
achten!
Coffein wie auch Alkohol entziehen dem Körper mehr Wasser als
ihm durch diese Getränke zugeführt wird und können
daher insbesondere bei körperlicher Belastung oder hohen Außentemperaturen
zur Dehydratation führen.
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