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Anwendung:
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habituelle Obstipation |
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Erkrankungen, bei denen ein weicher Stuhl erwünscht
ist, wie z.B. Hämorrhoiden, Analfissuren oder nach Operationen |
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unterstützend bei Durchfällen |
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Reizdarm |
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entzündliche Darmerkrankungen |
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Legende |
Flohsamen enthalten wie auch das
Blonde Psyllium (P. ovata) besonders in der Samenschale reichlich
Schleimstoffe,
die bei Anwesenheit von Wasser stark quellen und eine unverdauliche,
gelartige Masse bilden. Durch die Volumenzunahme wird die Darmtätigkeit
angeregt und der Darminhalt geschmeidig gemacht. Die Wirkung
tritt nach 12 bis 24 Stunden ein, der maximale Effekt wird erst
nach
einer Einnahme von 2 bis 3 Tagen erreicht.
Zubereitungen aus Flohsamen werden daher bei Verstopfung (habituelle
Obstipation) oder Erkrankungen, bei denen ein weicher Stuhl erwünscht
ist, wie z.B. Hämorrhoiden, Analfissuren oder nach Operationen)
eingesetzt. Bei wässrigen Durchfällen kann die Einnahme
die Stuhlkonsistenz verbessern. Ferner kann eine Behandlung während
der Remissionsphase entzündlicher Darmerkrankungen den Krankheitsverlauf
stabilisieren.
Im Gegensatz zum Indischen Flohsamen (Plantago ovata) enthält
der Flohsamen keine Stärke. Plantago ovata und Plantago afra
enthalten im Gegensatz zu Plantago indica das Iridoidglykosid Aucubin,
dem eine leberschützende Wirkung nachgesagt wird.
Die Gabe von Flohsamen bewirkt neben einer schwachen Cholesterin
senkenden Wirkung auch eine langsamere Aufnahme von Zucker, was
für Diabetiker von Bedeutung sein kann (s. Hinweis).
Da die im Flohsamen enthaltenen Fette leicht ranzig werden, sollte
zerkleinerter Flohsamen höchstens 24 Stunden aufbewahrt werden.
Ferner muss der Samen vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahrt
werden.
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