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Anwendung:
Extrakte aus Brennesselblättern, -kraut bzw. Tee, Saft:
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rheumatische Beschwerden |
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entzündliche Gelenkerkrankungen |
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entzündliche Erkrankung der ableitenden
Harnwege |
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Nierengrieß |
Extrakte aus Brennesselwurzel:
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Prostatabeschwerden |
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Reizblase |
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Legende |
Brennesselwurzel:
Zubereitungen aus
der Brennesselwurzel lindern Beschwerden einer beginnenden benignen
Prostatahyperplasie, d.h.
einer altersbedingten,
gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse
im Stadium I und II. Rund die Hälfte aller Männer über
60 Jahren sind davon betroffen. Die Einnahme bessert die Beschwerden
beim Wasserlassen. Die Größe der Prostata bleibt
jedoch unbeeinflusst ( s.Hinweis).
Als möglich wirksame
Inhaltsstoffe werden beta-Sitosterol,
Lignane, Polysaccharide und/oder weiterer Substanzen diskutiert.
Brennesselkraut oder Brennesselblätter:
Innerlich und äußerlich zur Unterstützung
einer Behandlung rheumatischer Beschwerden.
Innerlich: Zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen
der ableitenden Harnwege, auch zur Behandlung und Vorbeugung
von Nierengrieß. Dabei auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr
achten. Nicht bei Erkrankungen anwenden, bei denen eine erhöhte
Flüssigkeitszufuhr vermieden werden sollte ( s.
Hinweise).
Die Brennessel enthält viele verbreitet vorkommende Verbindungen.
Die oberirdischen Pflanzenteile sind reich an Mineralsalzen,
lösliche Kieselsäure, Aminosäuren, Vitaminen, Carotinoiden und Flavonoiden.
Die antirheumatische Wirkung wird auf Caffeoyläpfelsäure
zurückgeführt, die
entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Diese Substanz
kommt nur in der Großen Brennessel vor.
Vor der z.T. in der Volksmedizin empfohlenen Anwendung als „Diabetikertee“ muss
gewarnt werden, da Brennessel eine Zuckerkrankheit in keiner
Weise günstig beeinflussen kann.
Kosmetik: Tinkturen äußerlich
als Haarwasser zur Pflege der Kopfhaut bei fettigem Haar und
Schuppen.
Brennesselfrüchte enthalten ein linolsäure
reiches, fettes Öl sowie Vitamin E und Carotinoide.
In der Volksheilkunde findet es als Tonikum Verwendung und in
der Landwirtschaft als
Zusatz zu Viehfutter.
Die aus den Stängeln gewonnene Faser
diente als Baumwollersatz.
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