Zubereitungen aus Birkenblättern
werden zur Durchspülungstherapie der Nieren bei Entzündungen
der ableitenden Harnwege und Nierengries, traditionell auch bei Gicht
und rheumatischen Erkrankungen oder als Zusatz zu sog. "Blutreinigungstees"
verwendet. Die enthaltenen Flavonoide
bewirken über eine Erhöhung der Harnmenge eine vermehrte
Wasserausscheidung. Wichtig ist daher, dass auf eine ausreichende
Flüssigkeitszufuhr geachtet wird.
Sehr junge, frische Blätter können Frühlingssalaten
beigegeben werden,
Birkenblätterextrakthaltige Haarwässer sollen bei Haarausfall
und Schuppenbildung helfen.
Der aus der
Birkenrinde gewonnene Teer wird in Einzelfällen als Zusatz zu Salben bei bestimmten Hauterkrankungen
ärztlich verordnet. Wegen der Möglichkeit des Vorkommens kanzerogener polycyclischer Kohlenwasserstoffe wird eine generelle
Anwendung nicht mehr empfohlen.