Das Beifußkraut enthält ätherisches
Öl, Sesquiterpensäuren und Sesquiterpenlactone sowie Flavonoide.
Die Blütenpollen enthalten Glykoproteine, die Allergien auslösen
können.
In der Volksheilkunde werden Zubereitungen
aus dem Beifußkraut bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit
verwendet. Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit sind hierfür jedoch
nicht belegt, so dass eine medizinische Verwendung nicht empfohlen
werden kann.
Im Haushalt wird Befußkraut vor allem zum Würzen fetter Speisen
(Wildgerichte, zum Auslösen von Gänse- oder Schweinefett) verwendet.
Die Verwendung als Gewürz erscheint unbedenklich.