Verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten
und getrockneten oberirdischen Pflanzenteile. Über die Wirksamkeit
liegen keine Untersuchungen vor, möglicherweise besitzen die im
Kraut enthaltenen Phenolcarbonsäuren eine wachstumshemmende Wirkung
auf Mikroorganismen.
Ausschließlich in der Volksheilkunde und Homöopathie werden Zubereitungen
aus dem Augentrostkraut äußerlich zur Behandlung von Ermüdungserscheinungen
oder entzündlichen Erkrankungen des Auges verwendet. Innerlich genommen
soll es bei Husten, Heiserkeit und Schnupfen helfen.
Da für die Wirksamkeit des Augentrostkrauts keinerlei Belege vorhanden
sind und eine äußerliche Anwendung am Auge wegen einer möglichen
Keimbelastung unerwünschte Folgen haben kann, muss von der Verwendung
abgeraten werden.