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Arnika
Pflanze: Arnica montana L.
Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae = Compositae)

Anwendung:

stumpfe Verletzungen, wie Prellungen, Verstauchungen, Blutergüsse
oberflächliche Venenentzündungen
rheumatische Beschwerden
Entzündungen im Mund- und Rachenraum
Insektenstiche
  Legende

Arnikablüten enthalten neben ätherischem Öl und Flavonoiden Sesquiterpenlactone vom Helenalintyp, die entzündungshemmend, abschwellend und antiseptisch wirken.
Auszüge aus Arnikablüten werden äußerlich bei stumpfen Verletzungen, z.B. Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen, oberflächlichen Venenentzündungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, rheumatischen Beschwerden und zur Behandlung von Entzündungen nach Insektenstichen angewandt. Obwohl eine Wirksamkeit aufgrund der Inhaltsstoffe plausibel ist, gibt es keine klinischen Studien, die dies beweisen könnten.
Aufgrund der z.T. toxisch wirkenden Inhaltsstoffe muss von einer innerlichen Anwendung abgeraten werden. Insbesondere bei längerer Anwendung oder bei entsprechend sensibilisierten Personen können durch Arnika selbst Hautausschläge hervorgerufen werden (s. Hinweis).
Auszüge aus Arnika finden sich auch als Zusatz in Haarwässern, Zahncremes und anderen kosmetischen Produkten. Aufgrund des sensibilisierenden Potentials, sollten kosmetische Präparate nicht unkritisch verwendet werden.

Beschreibung
Herkunft
Synonyme
Anwendung
Dosierung
Zubereitung
Wichtige Hinweise!
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Stand: 02.05.2006
Die Arnika - Arnica montana


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