Ackerschachtelhalmkraut enthält mineralische Bestandteile,
wobei Kieselsäure und Kaliumsalze den mengenmäßig größten Anteil
ausmachen, und Flavonoide, die diuretisch wirken sollen.
Innerlich genommen werden Zubereitungen aus
dem Kraut zur Durchspültherapie bei entzündlichen Erkrankungen
der ableitenden Harnwege, bei Nierengrieß und zur Behandlung von
Ödemen infolge von Verletzungen verwendet.
Äußerlich in Form von Bädern oder Umschlägen zur Förderung der Wundheilung.
Die Kieselsäure soll eine Stärkung des Bindegewebes sowie der Haare
und Nägel bewirken. Zubereitungen aus
dem Ackerschachtelhalm werden daher häufig auch in der Kosmetik
verwendet.
Bis auf die schwach diuretische Wirkung ist die Wirksamkeit bei
den genannten Anwendungsgebieten nicht belegt.