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Im Allgemeinen ist der Pflanzenteil „Zwiebel“ meist giftig
oder zumindest unbekömmlich, als Schutz vor Fraßschäden
(denken Sie an die Tulpenzwiebel). Die Speisezwiebel jedoch ist eine
spezielle Züchtung und eine der ältesten Kulturpflanzen
der Menschheit. Seit 5000 Jahren wird die Zwiebel bereits als Heil-,
Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert.
Die Speisezwiebel ist in vielen Sorten auf dem Markt: mal milder,
mal schärfer, gelb-, rot- oder weißschalige Sorten.
Alle enthalten viele Vitamine, ätherische Öle und die
typisch riechenden Schwefelverbindungen mit den vielen guten Eigenschaften:
Zwiebeln regen den Appetit an, fördern die Verdauung, werden
bei Erkältungen, Schmerzen und Insektenstichen eingesetzt.
Paracelsus sagte: Zwiebeln sind soviel wert, wie eine ganze Apotheke.
Wo kann die Zwiebel helfen?
Obwohl die medizinische Anwendung der
Zwiebel nur wenig untersucht ist, zeigt die Erfahrung, dass es sich
um ein für die Gesundheit sehr wertvolles Nahrungsmittel handelt.
Die Inhaltsstoffe der Zwiebel ähneln denen des Knoblauchs,
sie helfen altersbedingte Gefäßerkrankungen und einigen
Tumorleiden vorzubeugen. Zwiebelsaft oder –sirup ist ein altes
Hausmittel gegen Husten oder Bronchitis. Auch ein Teller mit frisch
aufgeschnittener Zwiebel neben dem Bett wirkt schleimlösend
bei Erkältungen.
Worauf ist unbedingt zu achten?
Da die Speisezwiebel schon lange als Nahrungsmittel verwendet wird,
sind keine schädigenden Wirkungen zu erwarten. Große
Mengen roher Zwiebeln können jedoch auf den Magen schlagen
und empfindliche Personen sollten darauf verzichten.
Schnelle Hilfe bei Insektenstich: Einfach eine halbe Zwiebel
mit der Schnittstelle auflegen – hilft gegen Schmerz und
Schwellung!
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