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Weißdorn findet man als Sträucher und Hecken an Waldrändern,
aber auch als einzeln stehende kleine Bäume. Der buschige,
stachlige Weißdorn ist eine echte „Ökonische“ für
150 Insektenarten, 30 Singvogelarten und viel kleine Säugetiere.
Seine Heilkraft wird in den unterschiedlichsten Kulturen genutzt:
in der alten europäischen Heilkunde, in der traditionellen chinesischen
Medizin und bei nordamerikanischen Indianerstämmen. Aber auch
in der modernen wissenschaftlich begründeten Phytotherapie hat
sich der Weißdorn bewährt!
Wo kann der Weißdorn helfen?
Bei leichter Herzschwäche und dem sog. „Altersherz“ werden
Zubereitungen aus den blühenden Zweigspitzen mit Erfolg eingesetzt.
Die Wirksamkeit beruht auf einer besseren Durchblutung des Herzmuskels.
Durch bessere Versorgung mit Sauerstoff kann der Herzmuskel besser
arbeiten, die Herzkraft und damit die körperliche Leistungsfähigkeit
werden gesteigert. Zusätzlich wirken die Inhaltsstoffe in
Weißdorn entzündungshemmend und antioxidativ - und können
so das Herz schützen.
Worauf ist unbedingt zu achten?
Weißdornextrakte sind ausgezeichnet verträglich und
können langfristig eingenommen werden. Beschwerden durch Herzleiden
müssen jedoch unbedingt ärztlich abgeklärt werden.
Weißdornextrakte entfalten ihre volle Wirkung oft erst nach
6 Wochen. Sie sind also nicht für akute Beschwerden, sondern
zur langfristigen Stärkung des Herzens geeignet (bei leichter
Herzschwäche).
Kann man die Früchte des Weißdorns
verwenden?
Die Früchte des Weißdorns sind roh essbar und schmecken
säuerlich-süß, sind allerdings sehr mehlig. Sie
können zu Kompott oder Gelee verarbeitet werden und eignen
sich dabei zum Mischen mit anderen Früchten, da sie gut
gelieren. Gemischt mit anderen Früchten lassen sie sich
auch zu vitaminreichem Saft oder Sirup verarbeiten.
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