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Ginkgobaum - Ginkgo biloba
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Pflanze des Monats

Die Teufelskralle - Harpagophytum procumbens

Teufelskralle - Harpagophytum procumbens Mit den Jahren plagen fast jeden ab und zu Gelenkschmerzen. Gerade bei leichteren Beschwerden oder zur Unterstützung bei länger dauernder Behandlung suchen viele Menschen nach natürlichen Heilmitteln: Die Teufelskralle wird seit Jahrhunderten im südlichen Afrika bei Schmerzen und Fieber eingesetzt.

Nach dem ersten Regen treibt die Pflanze sternförmig lange Ranken über den rotsandigen Boden. Die Früchte entwickeln sich zu holzigen Samenkapseln mit verzweigten Armen und großen Widerhaken – sie gaben der Pflanze ihren Namen: Teufelskralle. Medizinisch genutzt wird allerdings die dicke Wurzel. Mittlerweile ist der Bedarf  so gestiegen, dass durch schonende Sammlung und Kultivierung der Bestand der Heilpflanze gesichert werden muss.

Wo kann die Teufelskralle helfen?
Die Wurzel bzw. deren Extrakte besitzt entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Sie werden zur Behandlung von verschleißbedingten Gelenkbeschwerden (Arthrose), rheumatischen Erkrankungen und chronischen Rückenschmerzen angewendet und zeichnen sich durch ihre gute Verträglichkeit aus. Arzneimittel aus Teufelskralle werden bei leichten Schmerzen allein, bei stärkeren Schmerzen zur Unterstützung der bestehenden Therapie eingesetzt.

Worauf ist unbedingt zu achten?
Die Wirksamkeit einer Einnahme setzt erst nach 2 bis 4 Wochen ein, daher ist sie zur Behandlung akuter Schmerzen nicht geeignet.

Präparate aus der Teufelskralle sollten während Schwangerschaft oder Stillzeit nicht angewandt werden, da keine Daten zur Sicherheit und Unbedenklichkeit vorliegen. Teufelskralle enthält auch verdauungsfördernde Bitterstoffe, deshalb sollte sie auch nicht bei Geschwüren des Magen-Darm-Traktes verwendet werden.

Autor: HEXAL AG

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