|
Seit
der Antike wurde der Mönchspfeffer als Heilpflanze bei
Unterleibsbeschwerden und Menstruationsstörungen geschätzt.
Im Mittelalter erlangte er eine besondere Bedeutung: Er sollte
helfen, bei Mönchen und Nonnen "unkeusche Gelüste"
zu bekämpfen.
Wo kann der Mönchspfeffer helfen?
Pflanzliche Arzneimittel aus Mönchspfeffer werden bei
PMS (prämenstruellem Syndrom), zur Normalisierung von
Zyklusunregelmäßigkeiten und schmerzhaftem Spannungsgefühl
in den Brüsten eingesetzt. Diese Beschwerden werden u.U.
auf eine stressbedingte Erhöhung des Prolaktinspiegels,
einem Hormon, das die Brustdrüse und Milchbildung stimuliert,
zurückgeführt. Mönchspfeffer senkt erhöhte
Prolaktinspiegel und wirkt regulierend auf körpereigene
Hormone, die den Menstruationszyklus steuern. Die Wirksamkeit
setzt allerdings langsam ein und kann erst nach etwa 3 Monatszyklen
beurteilt werden.
Worauf ist unbedingt zu achten?
Da Mönchspfeffer Wirkung auf Geschlechtshormone zeigt,
soll er nicht während Schwangerschaft und Stillzeit angewandt
werden.
Störungen im Zyklusgeschehen können ein Hinweis
auf Krankheiten sein, mögliche Ursachen sollten durch den Frauenarzt
abgeklärt
werden.
Das Führen eines Menstruationskalenders hilft dabei, den
Körper besser einzuschätzen.
Kostenlos
bestellen oder downloaden
Empfehlung bei unerfülltem Kinderwunsch?
Eine Zulassung bei Fruchtbarkeitsstörungen gibt es nicht,
aber bei unerfülltem Kinderwunsch aufgrund von Zyklusstörungen
oder erhöhtem Prolaktinspiegel wird Mönchspfeffer
oft erfolgreich eingesetzt.
Darf man bei Kinderwunsch Mönchspfeffer und Folsäure
gemeinsam einnehmen?
Ja, sie können gemeinsam eingenommen werden. Bei Kinderwunsch
sollten Sie schon einige Monate im Voraus mit der Einnahme von
Folsäure beginnen, um das Risiko zu vermindern, dass Ihr Baby
einen Neuralrohrdefekt (offener Rücken) bekommt.
Hier
finden Sie weitere wichtige Informationen zum Mönchspfeffer...
Hier
finden Sie das Arzneimittel mit dem Wirkstoff des Mönchspfeffers...
Hier
finden Sie die Heilpflanzen-Portraits der letzten Monate...
|