
Arnika zählt zu den bekanntesten Heilpflanzen in Deutschland
(neben Kamille und Pfefferminze). Bekannt gemacht wurde Arnika
durch Hildegard von Bingen, sie verwendete Arnika bei Verletzungen
aller Art. Dieses Anwendungsgebiet besitzt auch heute noch Gültigkeit.
Die Pflanze steht mittlerweile unter Naturschutz und darf nicht
mehr gesammelt werden, Material für arzneiliche Zubereitungen
wird aus Kulturen gewonnen.
Wo kann Arnika helfen?
Arnika wird äußerlich angewendet, zur
Behandlung von stumpfen Verletzungen:
- Zerrungen, Verstauchungen
- oberflächlichen Venenentzündungen
- Prellungen
- Blutergüsse
Wegen der entzündungshemmenden, antiseptischen und abschwellenden
Wirkungen eigenen sich insbesondere Arnika-Gele auch zur Behandlung
von Insektenstichen.
Arnika-Extrakte gibt es in Form von Cremes, Gelen, Tinkturen
und Öl.
Innerlich wird Arnika nur als homöopathisches Mittel eingesetzt.
Worauf ist unbedingt zu achten?
Zubereitungen aus Arnika sollten nicht innerlich angewendet werden,
da die Pflanze giftige Stoffe enthält. Die Einnahme homöopathischer
Mittel ist jedoch unbedenklich.
Arnika gehört zu der Familie der Korbblütler und kann wie diese Allergien
auslösen. Personen mit Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütler
sollten Arnika meiden.
Sollte während einer Behandlung keine Besserung oder sogar eine
Verschlimmerung des Krankheitsbildes auftreten, darf die Therapie
keinesfalls fortgeführt werden, da dies entweder einer Allergie
oder einer Reizwirkung der toxischen Inhaltsstoffe zugeschrieben
werden könnte.
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